Köpfchen statt Knöpfchen
Es ist so einfach. Schaue auf Deine Noten und Du erkennst anhand der Vorzeichen sofort, dass Deine Musikstücke in Tonarten mit sieben Tönen gespielt werden. Die Tonart liefert die verfügbaren Töne. Das gilt für die Melodie, das gilt aber auch für die Begleitung. Akkordtöne und damit Akkorde mögen auf einem einzelnen Begleitinstrument noch reichen, für eine ganze Begleitband reichen sie definitiv nicht.
Deshalb ordnet nimbu Deinen gespielten Akkorden Akkordskalen mit minimal sieben Tönen zu. "Minimal", weil weitere Töne außerhalb der Tonart möglich sind. Dadurch steckt in Deinen Akkorden so viel mehr Musik. Selbst durch Spielen komplexester Akkorde kämest Du auf einem herkömmlichen Arranger nicht an diese Musik heran.
Nach der Akkord-Skalen-Theorie wird die Harmonie durch vierstimmige Akkorde (Septakkorde) definiert. Komplexere Akkorde machen gar keinen Sinn. nimbu geht aber noch einen Schritt weiter, indem auch dreistimmige Akkorde den Septakkorden und damit den passenden Akkordskalen zugeordnet werden. So spielst Du sogar mit Einfinger-Automatik so professionell wie irgend möglich.
Auf diese Weise kann nahezu jeder Keyboard spielen, ohne dass die Musik eingeschränkt wird. Wir leben schließlich im Zeitalter des Internets mit neuen Möglichkeiten. Möglichkeiten, die es in den Anfängen der Begleitautomatik noch gar nicht gab. In der Regel weiß man doch, was man spielen möchte. Z.B. einen bestimmten Song. Warum also nicht eine Begleitung für genau diesen Song erstellen?
Das Spielen Deiner eigenen Begleitungen in nimbu ist erheblich leichter. Du musst mit der linken Hand nur die Akkorde spielen. Ohne Rhythmus. Wenn Du willst auch ohne Taster für Intro, Main etc., allein mit SyncStop. Hinzu kommt das Feeling, in einer wirklichen Band zu spielen, weil Rhythmus, alle Einsätze, Riffs, Bassläufe, Linien sowie die Tensions absolut passen. So bleibst Du automatisch im Takt. Vergiss das Spielen mit Metronom.
Dieses Spielen ist noch ein ganz anderer Spaß!
Aber ohne Fleiß kein Preis. Das gilt für jedes Instrument. Das gilt auch für nimbu.
Wenn Du mit einer titel-bezogenen Begleitung übst, die aus einem MIDI File errechnet wurde, hat nimbu alle Informationen, um Dich beim Keyboard spielen nachhaltig zu unterstützen. In der strukturierten Benutzerführung findest Du viele Funktionen, die Dich als Newcomer voran bringen. Dazu einige Beispiele (mit Angabe des Registers in der Benutzerführung).
Vorspielen von Melodie und Begleitung
nimbu spielt Dir Melodie und Begleitung vor, um Dir einen Eindruck des Klanges zu geben, den Du Dir gut einprägen solltest (Register Spielen - Instrumente, Track und Keyboardbereiche zum Spielen auswählen). Diesen Klang gilt es beim eigenen Spielen zu reproduzieren.Dazu kannst erst einmal die Akkorde üben und nimbu die Melodie spielen lassen oder umgekehrt die Melodie einüben, wobei nimbu die Begleitung übernimmt. Der Klang spielt eine entscheidende Rolle. So übst Du sehr effizient.
Ohne Noten
nimbu kommt gänzlich ohne Noten aus. Die gesamte Musik wird auf einer Zeitachse dargestellt. In dieser zeitlich synchronen Darstellung siehst Du förmlich den Verlauf Deiner Musik (Register Bearbeiten - Instrumente und Tracks). Weicht der MIDI File von Deinem Notenblatt ab, transponierst Du den gesamten MIDI Import, bis die Melodienoten übereinstimmen (Register MIDI Import - alle Tracks - +1 / -1 Halbton).Aufzeichnen der gespielten Events
nimbu zeichnet sogar in Echtzeit Deine gespielten Events unter die zu spielenden Events (Register Spielen - Recording und Register Performance - Einüben). Du siehst beim Spielen sofort, wo Deine Einsätze zu früh oder zu spät erfolgen oder wo Du Noten zu lang ziehst. Pausen sind schließlich auch Musik. Du kannst diese Aufzeichnung auch nach Deinem Spielen analysieren.Anzeige der Spielposition
nimbu zeigt Dir auf einer Zeitachse die Takte und die aktuelle Position innerhalb des Taktes in Echtzeit. Du kannst Dir diese Spielposition in jedem Begleitinstrument und in der Melodie Track anzeigen lassen (Register Bearbeiten - Instrumente und Tracks).Mit Einfinger Automatik oder vereinfachten Akkordgriffen alles spielen
Die Einfinger I Automatik ist mit Greifen des Grundtons plus Akkordart sehr eingängig. Die sonst übliche Beschränkung auf Dur und Moll Akkorde inkl. ihrer Septakkorde wird durch die freie Definition von zwei zusätzlichen Akkordarten pro Abschnitt praktisch aufgehoben, so dass Du mit der Einfinger I Automatik alles spielen kannst.nimbu bietet Dir in Anlehnung an die Systeme unterschiedlicher Keyboardhersteller insgesamt 4 Einstellungen für die Einfinger Automatik (Register Steuerung - Akkordvorgabe - Akkorderkennung - Einfinger I, Einfinger II, Einfinger III, Smart Chords).
Wir würden Dir aber raten, von vornherein mit Akkorden zu beginnen, weil Du damit gleichzeitig die richtigen Akkordgriffe lernst. Aber auch hier bietet Dir nimbu die Option, erst einmal mit vereinfachten dreistimmigen Akkordgriffen zu spielen (Register Steuerung - Akkordvorgabe - Akkorderkennung - 3-stimmig).
Anzeige der zu spielenden Akkorde
Und nicht nur das, nimbu zeigt Dir auf einer Zeitachse mit Takteinteilung, wann welcher Akkord zu spielen ist (Register Steuerung - Steuerung via Setup - via Event Track). Am besten überträgst Du diese Akkorde auf Dein Notenblatt.Einstellung, ab welcher Restzeit von Noten neue Akkorde nicht mehr angespielt werden
Diese einzigartige Einstellung befindet sich im Register "Steuerung" in der Gruppe "Akkordvorgabe am Notenende". Da Akkorde im Gegensatz zu den Begleitnoten viel seltener wechseln, wird mit dieser Einstellung das Retriggern wie auch das Pitch Shifting sehr effektiv unterdrückt, weil angespielte Noten mit einer zu geringen Restzeit erst gar nicht mehr transponiert werden.Anzeige aller Akkordgriffe
nimbu zeigt Dir die Griffe aller aufgelösten Akkorde (Register Steuerung - Akkordvorgabe - Akkord Display). Und zwar in Abhängigkeit der eingestellten Akkorderkennung. Wenn in Deinen Leadsheets nur Akkordsymbole angegeben sind, kannst Du hier nachschlagen. Du kannst aber auch die Akkorde oder ihre Umkehrungen auf dem Keyboard greifen, und nimbu zeigt Dir sofort auf dem Akkord Display das Akkordsymbol an.Graphische Anzeige der zu spielenden Tasten
In Abhängigkeit der eingestellten Akkorderkennung zeigt Dir nimbu beim Spielen die zu spielenden Tasten. Auch die Tasten der zu spielenden Melodie (Register Performance - Keyboards - Vorspiel).Mit langsamen Tempo üben
Du übst erst einmal mit geringerem Tempo, das Du einfach einstellst. Hat Deine Begleitung Tempoänderungen, weil sie z.B. aus einem MIDI File abgeleitet wurde, funktioniert diese Einstellung dennoch, da nimbu Dein eingestelltes Tempo immer relativ zu den Tempoänderungen der Begleitung vornimmt. (Register Spielen - Spielen - Tempo BPM).Bestimmte Takte einüben
Und sollte es an einer Stelle haken, startest Du ab einem bestimmten Takt, um gezielt diese Stelle zu üben (Register Spielen - Spielen - Start mit Takt).Einstellen und Anzeige des Fingersatzes
Du kannst in nimbu auch notieren, welche Akkorde Du mit welcher Umkehrung spielen willst, damit es mit dem Fingersatz gut klappt. Die Übergänge der Akkordgriffe werden Dir dann beim Spielen angezeigt (Register Performance - Keyboards - Fingersatz). Die Anzeige erfolgt auf 3 nebeneinander liegenden Keyboards für den Akkord davor, den momentan gespielten Akkord und den nächsten Akkord.Irgendwann benötigst Du das alles nicht mehr, weil Du den Song intus hast. Du hast es geschafft und spielst absolut frei, wobei Du Dein ganzes Zeug in die Musik legst. Welch ein Erlebnis, welch ein Spaß !
Du lernst schnell, wie Musik aufgebaut ist, und erkennst mit der Zeit die Musikalität und den Sound einer wirklich guten Begleitung.
Du und Deine Zuhörer werden staunen, was in Dir steckt. Vielleicht entwickelst Du mit der Zeit sogar eigene Ideen oder Spaß am Improvisieren.
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"YouTube" ist Registered Trademark der Google LLC, 94043, Mountain View, US
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